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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0005773303 577330 -   € -   €
 
 
 

Fraport Marketperformer


25.11.2004
Stadtsparkasse Köln

Die Analysten der Stadtsparkasse Köln bewerten die Aktie von Fraport (ISIN DE0005773303 / WKN 577330) unverändert mit "Marketperformer".

Fraport habe mit Beginn des laufenden Geschäftsjahres seine Segmentberichterstattung umgestellt. Bisher seien die Aktivitäten des Unternehmens in die vier Bereiche Aviation (Entwicklung und Betrieb der Infrastruktur von Flughäfen sowie luftverkehrsspezifische Sicherheitsdienstleistungen), Ground Handling (Bodenverkehrsdienstleistungen wie Flugzeugabfertigung, Passagier- und Frachtservice), Non-Aviation (Entwicklung, Management und Vermarktung von Flughafen-Immobilien sowie das Retail-Geschäft) und Sonstiges (Aktivitäten zur Unterstützung des Flughafenbetriebs, z.B. Informations- und Kommunikationsdienstleistungen) gegliedert gewesen.

Zukünftig werde die Sparte Non-Aviation durch den Bereich Retail & Properties ersetzt, in dem nunmehr jegliche Retail-Aktivitäten sowie die Flächenvermietung und -Vermarktung zusammengefasst seien. Außerdem würden alle nicht in die Prozesse am Flughafen Frankfurt integrierten Beteiligungen in dem Segment External Activities vereint, das anstelle des bisherigen Bereiches Sonstige trete.

Die 9-Monatszahlen hätten im Rahmen der Erwartungen gelegen, der positive Trend der ersten beiden Quartale habe sich im dritten Quartal fortgesetzt. Der Umsatz habe um 8,7% auf 1,49 Mrd. Euro zugelegt, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei um 10,7% auf 409 Mio. Euro gewachsen. Der Überschuss habe bei 117,2 Mio. Euro und damit 10,5% über dem Vorjahresniveau gelegen. Insbesondere der Umsatz der Sicherheitstochter ICTS habe sich gut entwickelt. Den Ergebnisanstieg führe Fraport auf die Erfolge des Kostensenkungsprogramms zurück. Problematisch verlaufe derzeit das Einzelhandelsgeschäft, die Einnahmen aus den Konzessionen seien leicht auf 50,2 Mio. Euro rückläufig gewesen. Positiv steche die EBlTDA-Verbesserung der Bodenverkehrsdienste mit einem Plus von fast 70% auf 40,4 Mio. Euro hervor.


Eine erhebliche Belastung sei der Kostendruck der Fluggesellschaften, insbesondere der Lufthansa, auf Fraport. So verlange die Lufthansa erhebliche Preisnachlässe bei der Neuverhandlung der Ende 2005 auslaufenden Verträge. Als Gegenmaßnahme plane Fraport zusätzliche Sparmaßnahmen.

Für das Gesamtjahr zeige sich das Management zuversichtlich und hebe die Umsatz- und Gewinnprognose 2004 an. Es werde nun ein Umsatzplus von 7,5% (bisher 5%) auf nahezu 2 Mrd. Euro angestrebt. Der EBlTDA-Zuwachs solle bei leicht über 10% (bislang 5 bis 10%) liegen. Das Konzernergebnis solle stärker als das EBITDA wachsen. Die Dividende für 2004 solle erhöht werden.

Durch Privatisierungsabsichten der Bundesregierung könnten die Aktien von Fraport unter Druck geraten, auch wenn die Veräußerungsabsichten nicht neu seien. Der Bund halte rund 18% der Fraport-Aktien. Das Land Hessen (32%) und die Stadt Frankfurt (20,5%) hätten sich verpflichtet, bis mindestens 2011 mit einer Mehrheit bei Fraport engagiert zu bleiben. Andererseits könnte die Fraport-Aktie bei einer Veräußerung durch den Bund von der reduzierten politischen Einflussnahme profitieren.

Die Zahlen hätten im Rahmen der Erwartungen gelegen. Die Aussichten für das Gesamtjahr seien angehoben worden. Die steigenden Passagier- und Frachtaufkommen würden Grund zur Zuversicht geben. Dahingegen würden die Analysten die Verzögerungen beim Flughafenausbau negativ werten. Nach Ansicht der Analysten werde Fraport verstärkt den Kostendruck der unterschiedlichen Fluggesellschaften (die u.a. unter dem hohen Ölpreis leiden würden) zu spüren bekommen. Die Aktie erscheine auf dem aktuellen Niveau fair bewertet.

Die Analysten der Stadtsparkasse Köln bestätigen ihre "Marketperformer"-Einschätzung für die Fraport-Aktie.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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